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ARCA Regler GmbH
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Vergaser

1. Haupt-Regel/Absperrventil für Sauerstoff zum Brenner
Medium ist reiner Sauerstoff bei Betriebsdruck bis 90 bar und ca. 40°C. Der Druckabfall ist im Betrieb gering, jedoch muss das Ventil sicher gegen 90 bar absperren (Leckrate Klasse V). Hier kommen Regelventile Baureihe 6H7-P1 mit Gehäuse und Innenteilen aus Monel® oder Inconel® zum Einsatz.

2. Regelventil für Sauerstoff zum Innenbrenner
Die Betriebsbedingungen sind identisch zu denen am Haupt-Regel/Absperrventil. Aufgrund der geringeren Nennweite sind hier Regelventile Baureihe 6H1-P1 eingesetzt, mit Gehäuse und Innenteilen aus Monel® oder Inconel® 625.

3. Abblaseventil für Sauerstoff
Dieses Ventil dient dazu, beim An- und Abfahren der Anlage den Sauerstoff in die Atmosphäre abzuleiten. Demzufolge ist dieses Ventil, zusammen mit den nachgeschalteten Feststufen, für einen Betriebs-Differenzdruck von ca. 90 bar auszulegen. Bei Normalbetrieb der Anlage ist dieses Ventil geschlossen und muß gegen 90 bar Betriebsdruck dicht (Leckrate Klasse V) sein, damit der Verlust an Sauerstoff so gering wie möglich bleibt. Die hier eingesetzten Ventile sind von der Baureihe 6H7-L3 mit nachgeschaltetem Lochscheibenpaket LS3; als Material für Gehäuse und Innenteile, aber auch für die Lochscheiben kommen nur Monel® oder Inconel® in Frage.

4. Regelventil für Stickstoff
Dieses Ventil dient zur Inertisierung der Anlage beim An- und Abfahren sowie bei der Notabschaltung. Der Stickstoffdruck liegt wesentlich über dem Betriebsdruck der Anlage, typisch sind 130 bar. Die Nennweite der eingesetzten Regelventile 6H1-P1 liegt bei DN 25 bis DN 40 (1“ bis 1 ½“). Auch diese Ventile müssen technisch dicht sein, damit im Normalbetrieb kein Stickstoff in die Anlage eingebracht wird. Da an dieser Stelle im Betriebsfall nur Stickstoff durch das Ventil fließt und Sauerstoff nur bei geschlossenem Ventil ansteht, ist hier ein Ventil mit Gehäuse und Innenteilen aus Edelstahl ausreichend.

5. Regelventil Dampfeinspeisung in den Kohleschlamm.
Zur Auflockerung des Kohleschlamms und zur stöchiometrischen Einstellung des Reaktionsprozesses wird ein gewisser Anteil Hochdruckdampf in den Kohleschlamm eingedüst. Der zur Verfügung stehende Dampf hat einen Druck von mehr als 100 bar und eine Temperatur von ca. 540°C, es werden an dieser Stelle Regelventile der Baureihe 6H1-L1 aus hitzebeständigem Stahlguss 1.7379 (A217 WC9) eingesetzt.

6. Hauptregelventil für Synthesegas
Dieses Ventil dient zur Druckhaltung im Reaktor/Gaswäscher und der Regelung des Gasstroms zum nachgeschalteten Prozess. Aufgrund des hohen Gasstromes sind dies Ventile mit großer Nennweite (typisch DN 300 / 12“); meist Baureihe 6H7-L1-LN. Die Ventile für Synthesegas sind aus Stahlguss, jedoch ist wegen des hohen Anteiles an giftigem Kohlenmonoxid die Dichtheit der Stopfbuchse von hoher Bedeutung.

7. Abblaseventil Synthesegas zur Fackel
Zusätzlich zum Fackel-Regelventil werden meist zusätzliche Absperrventile 6H7-P1 für das Synthesegas zur Fackel eingesetzt. Da diese Ventile mit maximalem KVs-Wert und damit mit einer geringen Druckdifferenz ausgelegt sind, können diese Ventile mit Weichabdichtung ausgeführt werden. Damit wird im Normalbetrieb der Asnlage kein Synthesegas in der Fackel vernichtet.


Das ARCA-Team
Dipl.-Ing. Rainer Müller
Senior Engineer
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